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Rückblicke


Vom Alltäglichen bis zum Kitsch

Am 18. August 2019 fand der jährlich wiederkehrende Flohmarkt „Vom Alltäglichen bis zum Kitsch“ der AWO Trialog in der Tagesstätte in Hildesheim statt.

Sehr gut erhaltene Kleidung, Spielsachen, Bücher, Schuhe, Schmuck und einfach schöne Gegenstände konnten in der Tiefgarage auf mitgebrachten Tischen von den Anbietern präsentiert werden.
Standgebühr war ein mitgebrachter Kuchen oder Torte und das ergab auch diesmal wieder ein sehr leckeres und buntes Buffet im Café Trialog.

Wir danken den sehr freundlichen ehrenamtlichen Mitarbeitern, der Leiterin Frau Müller-Forwergk und allen Gästen für diesen schönen Nachmittag und freuen uns auf nächstes Jahr!


Leben Ohne Plastik

Hoffnung für die Weltmeere? Studierende der Uni Hildesheim und Greenpeace zeigten in einer Kooperationsveranstaltung mit AWO Trialog in der Teichstr. 6 die Folgen unseres Plastikkonsums auf und, wie man ihn reduzieren kann.

Ein Film informierte die Besucher über den mehr als 100 Mio. t Plastik-Müllteppich in den Weltmeeren mit seinen verheerenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Problematisch ist auch die Entstehung von Mikroplastik (MP), das u.a. beim Waschen von Synthetikkleidung ins Abwasser und, weil es vom Klärwerk nicht gefiltert werden kann, ins Meer gelangt. Es bindet Schadstoffe in hohem Maß. Fische verwechseln es oft mit Plankton. Entweder sterben sie oder landen bei uns auf dem Teller.

Die 3 Lernangebote der Studierenden reichten von Aufklärung über MP in vielen Pflegeprodukten, über das Schreiben einer Mail an Konzerne, die viel Verpackungsmüll produzieren, bis zum Aufzeigen von alternativen Verpackungen.

Man kann z.B. mit selbstmitgebrachten Behältnissen sowohl loses Obst und Gemüse als auch an der Käsetheke kaufen. Einfach gesagt ist Mehrweg besser als Einweg. Plastik(-tüten), und Tetrapacks sollten vermieden, Karton, Glas und Mehrwegbeutel/ Rucksack genutzt werden. Wichtig: Einkäufe vorher zu planen.

Jeder könne durch sein Kaufverhalten den Markt ein Stück lenken.

Entscheidend sei, wo man Plastikmüll in Kauf nimmt und wo man auf Alternativen zurückgreift.


Pegida, AfD und die neue Rechte

Unter der Frage „Pegida, AfD und die neue Rechte: Braucht Deutschland eine demokratische Rechte?“ fand bei AWO Trialog in der Teichstr. 6 eine Veranstaltung mit Dr. Wolfram Ender statt.

Zunächst gab er einen historischen Überblick über (anti-) demokratische rechte Parteien in Deutschland, von der Weimarer Republik bis heute. Wo die AfD einzuordnen sei, werde sich zeigen, so Dr. Ender. Allerdings habe sie nur eine Zukunft, wenn sie es schaffe rechtsextremistische Tendenzen innerhalb der Partei abzuschaffen.
Um mit ihr umzugehen sei es sinnvoll, sich ernsthaft mit ihr auseinanderzusetzen, um sie demokratisch zu machen, wie es Olaf Scholz vorschlägt. Für eine Demokratie sei sowohl eine demokratische Rechte als auch Linke nötig, um alle Wählergruppen zu repräsentieren, so Dr. Ender. Menschen mit demokratischem rechten Gedankengut als Nazis zu bezeichnen, führe zu einer Verharmlosung des Begriffes.

In der Diskussionsrunde wurde u.a. die Angst vor einem Aufleben des Nationalsozialismus geäußert. Während Dr. Ender das für unwahrscheinlich hielt – außer für den Fall eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs –, meinte ein Teilnehmer, dass es bereits einen globalen Wirtschaftsfaschismus gebe, der dadurch entstehe, dass durch unseren Kauf von Billigprodukten aus sog. Dritte-Welt-Ländern die Menschen dort ausgebeutet würden.


Kleidermarkt

Am Samstag den 3. November 2018 fand der Kleidermarkt für gut erhaltene Kleidung und Schuhe in der Tagesstätte der AWO Trialog im Dachgeschoss statt.

13 Anbieter*innen präsentierten auf Klapptischen und Ständern ihr sehr üppiges und vielfältiges Angebot. Viele Besucher*innen nutzten die angrenzenden Räume als Umkleidekabine.

Kleidercontainer auf öffentlichen Flächen neben Altpapier- und Altglascontainern haben zum Ziel, gebrauchte Kleidung in Entwicklungsländer zu verschiffen und dort zu verkaufen. Diese Praktiken führen dazu, dass die eigene Bekleidungsbranche kollabiert.

Nicht nur die Möglichkeit Gebrauchtes zu spenden, sondern auch durch secondhand zu mehr Abwechslung im Kleiderschrank zu sorgen, ist ein gesunder Beitrag zur Ökologie und Ökonomie.

Auch diesmal ergab die Standgebühr ein Kuchen pro Anbieter wieder ein köstliches Kuchenbuffet im Café im Erdgeschoss, das schnell weniger wurde.

Wir danken allen Verantwortlichen und Ehrenamtlichen für Ihre gelungene Mühe und freuen uns auf nächstes mal!


Klima und Ernährung

Zum Thema Klima & Ernährung fand am 23. Januar ein Abend der Bildungs- und Freizeitangebote mit der UNI Hildesheim und Greenpeace statt.

Zu diesem Thema informierten Studierende der Uni Hildesheim vom Fachbereich Politik unter der Leitung von Frau Dr. Jessica Schwarz die interessierten Besucher mit methodischer Vielfalt. In einem Vortrag erklärten sie, dass das Treibhausgas CO2, das für den Klimawandel mit verantwortlich ist, u.a. bei Anbau/Aufzucht, Ernte, Transport und Lagerung und Verpackung von Lebensmitteln entsteht. Es gibt sogenannte CO2-Bilanzen von Lebensmitteln: Während beispielsweise ein kg Salat mit einem km recht gut abschneidet, sieht es bei tierischen Produkten schon anders aus (1kg Schweinefleisch entspricht 30 km). Zur Berechnung: 2,5 Orangen haben, bis sie bei uns auf dem Tisch liegen, 140g CO2 produziert, soviel wie ein Auto auf 1 km ausstößt. Auf die Frage, wie wir CO2 reduzieren können, gaben die 2 interaktiven Stationen den Teilnehmern Aufschluss. An einer Station ging es um regionale Produkte: dort konnten Äpfel mit verschiedener Herkunft (aus der Region, Italien und Neuseeland) gekostet werden. Es sollte aufgezeigt werden, dass wir als Konsumenten die Wahl haben. An der 2. Station ging es um Saisonale Ernährung, d.h. dass man nur das Gemüse und Obst kauft, was zu der Zeit in Deutschland geerntet wird. Durch eine Aktivierung der Besucher, erfuhren diese, welche Frucht wann geerntet wird.

Herr Ramisch von Greenpeace betonte anschließend, dass es beim Kauf von Lebensmitteln auf das Bewusstsein ankomme, dass beispielsweise nicht an Heilig Abend Erdbeeren auf den Tisch kommen. Aber oftmals „tun wir nicht, was wir wissen.“ jb


Blick in den Sternenhimmel

Besuch der Sternwarte am 17.10.2017 als Bildungsangebot bei AWO Trialog  

Wie alt sind eigentlich die Erde und das Universum? Und warum heißt die Milchstraße Milchstraße? Um diese und andere Fragen rund um das Weltall drehte sich alles bei der  Besichtigung der Sternwarte, einem  Bildungsangebot von AWO Trialog.
Nachdem die 12 Teilnehmer die 116 Stufen bis zur Kuppel der Sternwarte erklommen hatten, nahmen sie dort Platz. Christian Blumenberg, von der Hildesheimer Gesellschaft für Astronomie, führte durch den Abend. Er ließ die Kuppel sich drehen, was einen  Blick in den Sternenhimmel ermöglichte. Weil dieser aufgrund des Wetters nicht sehr ergiebig war (es waren Rauchschwaden von Waldbränden in Spanien und Portugal rübergezogen), erklärte er den interessierten Besuchern anhand einer Computerpräsentation die 8 Planeten unseres Sonnensystems plus Pluto, der nicht mehr als Planet gilt. Bei gutem Wetter hätte man mit Blick durch das Spiegelteleskop, welches derzeit das größte in Südniedersachsen ist, Sterne beobachten können, die ca. 10.000 mal lichtschwächer sind, als die mit bloßem Auge gerade noch sichtbaren. Die Frage nach dem Alter der Erde beantwortete Christian Blumenberg mit 4,5 Milliarden Jahren, für das Alter des Universums gab er 13,7 Milliarden Jahre an.


Grippeprophylaxe mit heimischen Kräutern

Am Mittwoch den 13.09.2017 fand in der Tagesstätte der AWO Trialog in Alfeld von 17-19 Uhr ein Vortrag über Grippeprophylaxe mit heimischen Kräutern von Margret Stübner statt.
Bei der Arbeit in Frau Stübners eigener Naturheilpraxis in Alfeld liegt der Schwerpunkt auf den Naturheilverfahren nach Hildegard von Bingen und ihre Anweisungen für eine gesunde Lebensweise.

Auch bei einer Grippeerkrankung, die im Prinzip nichts anderes ist als eine Entzündung und Schwellung mit Absonderungen, ist es sinnvoll mit geeigneten Kräuterzubereitungen zu behandeln. Da der gesamte Organismus in Mitleidenschaft gezogen ist, der Stoffwechsel Schwerstarbeit leistet, kann man auch hier mit geeigneten Mitteln Linderung verschaffen.
Hierfür gibt es universelle Kräuter und typbezogene. Wann Grippeprophylaxe am besten beginnt und mit welchen Kräutern, war der nur der Anfang ihres Vortrags und ging über von den allgemein bekannten Kräutern wie z.B. Löwenzahn und Geranien bis hin zu unbekannteren wie bittere Fenchelkörner, Königskerzen und Galgant mit Anweisungen für richtiges Zuführen und Ausleiten.

Für die Zuhörer hätte der Vortrag und die Diskussion noch länger gehen können, so gut fundiert und interessant war Frau Stübners Wissen und Erfahrung und wir freuen uns auf eine weitere Veranstaltung mit Frau Stübner zum Thema "Die Säulen der Hildegard von Bingen Philosophie". Dieser Abend fidnet am 29.05.2018 von 18-20 Uhr im Sozialpsychiatrischen Zentrum Teichstr. 6, wieder in Kooperation mit der VHS Hildesheim statt.

www.praxis.stuebner-alfeld.de


Bildungsangebot ,Seltene Erden & Co' am 24.01.2017 - vom Rohstoffverbrauch und den Alternativen


MAN IST, WAS MAN ISST

von Dr. Alfred Müller
(ein Abend der Freizeit- und Bildungsangebote in Kooperation mit der VHS am 25.10.2016)

Viele Menschen stellen sich durch die Zunahme von Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten die Frage, ob und wie uns die heutigen (industriellen) Nahrungsmittel krank machen? Welche Zusatzstoffe in unserer Nahrung enthalten sind ist häufig nicht einfach zu erkennen. Dr. Alfred Müller, Vorsitzender vom gemeinnützigen Verein Hi-Land, konnte über dieses breite Thema kompetent Auskunft geben.

Ca. 4000 Zusatzstoffe sind für unsere Lebensmittel zugelassen, aber nur ca. 320 geprüft. Zusatzstoffe, die zum Teil nicht angegeben werden müssen und deren gesundheitliche Auswirkungen von den Konzernen herabgespielt werden. Dabei können krankmachende Lebensmittel die Ursache für weniger körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden sein. Hinzu kommen noch Gentechnik und für viele Menschen nötige Medikamente, die Wechselwirkungen ermöglichen.
Durch Werbung der Hersteller, Verheimlichung von Inhalststoffen, Finanzierung vorteilhafter Strukturen und Lobbyismus setzen sich Hersteller letztenendes durch und formen unsere Gesetzgebung. Was können wir da noch tun?

In seinem sehr dichten Vortrag betonte Dr. Alfred Müller die Vorteile und Zusammanhänge von regionalen, fairen und saisonalen Produkten für unsere Gesundheit und wie die regionale Vermarktung von Produkten (in vielen Regionen unseres Landes) ein Erfolgsmodell wurde.
Die zahlreichen Zuhörer konnten jederzeit Fragen stellen und in Diskussionen Zweifel und Bedenken äußern.
Wir danken Dr. Alfred Müller für den sehr informativen Abend und allen Beteiligten für ihr aufmerksames Interesse und ihre Unterstützung!


Produkte von Hi-Land: hi-land.de/produkte/
Produzenten für Hi-Land: hi-land.de/produzenten/
Märkte + Verkauf von Hi-Land-Produkten: hi-land.de/maerkteverkauf/
Restaurants mit Hi-Land-Produkten: hi-land.de/restaurants/

 
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